Fluoreszierende Farbe schafft leuchtende Effekte

7. Oktober 2020
Unter den Begriff Leuchtfarbe versteht man eine Farbe, die mehr sichtbares Licht abgibt, als durch Sonne oder andere Lichtquellen einfällt. Man unterscheidet hierbei fluoreszierende Farbe, die auch als Neonfarben vertrieben werden und phosphoreszierende Farben, die als Nachleuchtfarben angeboten werden und auch für die Verwendung im Innenraum geeignet sind.
Dieser Artikel wurde erstellt von:
Thorben Frahm, Redakteur www.Maler-Vergleich.com
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Leuchtfarbe - von dezent bis zum schimmernden Sternenhimmel

Diese Spezialfarbe speichert das Licht am Tage und geben es dann zeitverzögert am Abend wieder ab, indem sie sanft nachleuchten. Dieses wird in der Leuchtfarbe durch spezielle Pigmente erreicht, die in der Lage sind, die Lichtenergie zu speichern und dann nach und nach wieder abzugeben.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Leuchtfarbe

Fluoreszierende Farbe kann im Innenanstrich etwa verwendet werden, um auf besondere Gefahrenmomente hinzuweisen. So kann etwa der Auftrag einer Schicht Leuchtfarbe an einem Mauerstück, das sich in Kopfhöhe befindet, großgewachsene Passanten davor bewahren, sich den Kopf daran anzustoßen.

LeuchtfarbeUrheber: Beo Beyond, Lizenz: CC BY-SA 3.0

 

Auch im Partykeller machen sich fluoreszierende Farbe oder nachleuchtende Leuchtfarbe gut, mit ihnen kann man farbige Akzente setzen und den Raum optisch aufpeppen. Allerdings gilt hier: Weniger ist mehr - wird fluoreszierende Farbe großflächig aufgetragen, kippt die Wirkung schnell.

Für Nachleuchtfarbe gibt es ebenfalls kreative Einsatzmöglichkeiten im Innenbereich. Mit dieser Leuchtfarbe kann man Sternenhimmel auf die Decke zaubern oder optische Höhepunkte setzen. Der Vorteil dieser Leuchtfarbe gegenüber der fluoreszierende Farbe ist, dass sie in der Farbgestaltung dezenter ist und sich bei Lichteinfall nicht von anderen Wänden unterscheidet. Dadurch kann man diese Art von Leuchtfarbe auch großflächig auf die Wand bringen und hierdurch etwa die Nachtbeleuchtung reduzieren. Natürlich ist Leuchtfarbe nicht so hell wie eine 60 Watt-Birne, doch um sich im Dunklen zu orientieren, ist die Lichtemission ausreichend.

Ein Fazit

Fluoreszierende Farbe ist vor allem geeignet für die punktuelle Lackierung und Markierung. Sie wirkt bei Lichteinfall heller und leuchtender, bleibt bei Dunkelheit jedoch auch farblos. Mit Leuchtfarbe die nachleuchtet kann man im Innenraum eine passive Beleuchtung realisieren. Sie ist universell zu verarbeiten und kann mit Rolle, Pinsel oder Schwamm aufgebracht werden. Mit Leuchtfarbe kann man also viele kreative Ideen umsetzen, allerdings muss man bereit sein, die relativ hohen Kosten für diese Spezialfarbe zu investieren.

Andere Spezialfarben sind z.B. die sogenannte "Nikotinsperre" oder die Antischimmelfarbe.

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Erfahrungen & Fragen zum Thema Leuchtfarbe

Gibt es schwarze Leuchtfarben?

Gibt es Leuchtfarben auch in schwarz, so dass sie im Tageslicht nicht von einer schwarzen Umgebung zu unterscheiden sind?
Antwort von Malermeisterbetrieb Robert Weber

So etwas gibt es nicht, da Schwarz das Licht nicht reflektiert sondern schluckt.Evtl. die Farbe mit einem Klarlack überstreichen, in dem Farbmetall Pikmente eigerühert worden sind, die je nach Lichteinfall reflektieren

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