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Bitumenlack: beständig gegen Wasser und Säure

Bitumenlack ist ein Schutzlack mit Bitumen als Bindemittel. Eingesetzt wird er beispielsweise für Unterwasserflächen und erberührende Bereiche, als Schutz für Beton- und Stahlbauten sowie als Unterbodenschutz bei Fahrzeugen.
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Bitumenlack: Eigenschaften und Inhaltsstoffe

By Mailtosap (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Wie viele andere Lacke besteht Bitumenlack oft aus einem Bindemittel und einem Lösemittel. Durch das Bindemittel bildet der aufgetragene Lack eine feste Lackschicht, während das Lösemittel vorab dafür sorgt, dass sich der Lack verarbeiten lässt.

Bindemittel ist beim Bitumenlack Bitumen, ein aus Erdöl gewonnenes Gemisch organischer Stoffe. Hauptbestandteil sind hochmolekulare Kohlenwasserstoffe. Als Lösemittel kommen aromatische Kohlenwasserstoffe oder sogenanntes Testbenzin infrage. Beim Bitumenlack sind als weitere Bestandteile nur wenige Pigmente möglich, die dem Bitumenlack eine andere Farbe als Schwarz geben. Neben Bitumenlack mit klassischen Lösemitteln gibt es lösemittelfreien Bitumenlack, der als umweltverträglicher gilt.

Eigenschaften

  • Bitumenlack ist sehr wasserbeständig sowie wasserundurchlässig und resistent gegen diverse Säuren, Laugen und Salze.
  • Nicht resistent ist der Lack dagegen gegen Lösemittel, Öle und Fette.
  • Viele Bitumenlacke trocknen relativ schnell, sind beständig gegen Wärme und unempfindlich gegen Kälte.
  • Mit einigen Bitumenlacken lassen sich auch kleinere Risse überbrücken, sofern eine Gewebeeinlage integriert wird.
  • Möchte man zwei oder mehr Schichten Bitumenlack auftragen, sollte man sich Angaben zur Trocknungszeit anschauen, um die gesamte Arbeitszeit zu kalkulieren.

Wie beim Lackieren mit anderen Lacken, sollte man auch beim Bitumenlack auf Verbrauchshinweise wie „ca. 150–350 ml/m²“ achten, um in etwa die Materialkosten für die Lackierarbeiten zu kalkulieren. Aber Achtung: Bei vielen Lacken wird eine unterschiedlich hohe Auftragsdicke empfohlen, je nachdem, wie intensiv die Bitumenlacke in Kontakt mit Wasser kommen.

Einsatzgebiete

Bitumenlacke kommen unter anderem als Schutzanstriche für Eisen und Stahl und weitere Metalle sowie für Holz, Stein und Beton infrage. Auch bei Wasserbehältern eignen sie sich als Schutz. Weitere Einsatzgebiete sind unter anderem Schutzanstriche erdberührender Bereiche von Immobilien oder fürs das Innere von Dachrinnen.

Eingesetzt werden kann Bitumen auch als sogenannter Haftvermittler. Dann bildet er zwischen zwei unmischbaren Stoffen eine Schicht, die eine Bindung der beiden Stoffe ermöglicht. Bitumenlacke als Haftvermittler kommen beispielsweise auf Flachdächern als Schicht zwischen saugendem und feuchtem Untergrund und Bitumenbahnen zum Einsatz. Auf einem Flachdach können Bitumenlacke allerdings auch als schützender Dachlack auf Zement, Blech, Beton oder Bitumenbahnen aufgetragen werden.

Arbeiten mit Bitumenlack

Bei Arbeiten mit Bitumenlack muss man den Untergrund vorab passend vorbereiten. Er sollte fest, sauber und tragfähig sein. Sauber bedeutet in der Regel: frei von Staub sowie Ölen und Fetten. Eine leichte Feuchtigkeit ist dagegen oft kein Problem.

Sind die Vorarbeiten erledigt, kann es ans eigentliche Lackieren gehen. Hier sollte man die Verarbeitungshinweise beachten. Manche Bitumenlacke lassen sich nur mit Pinsel oder Rolle auftragen. Bei anderen kann man auch Spritzgeräte einsetzen. Wichtig ist, Bitumenlack nur für vorgeschriebene Einsatzgebiete zu nutzen, also etwa nicht in Innenräumen, falls sie nur für Außenbereiche gedacht sind.

Bei der Verarbeitung von lösungsmittelhaltigem Bitumenlack sollte man für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen. Da Bitumenlack in der Regel nicht resistent gegenüber Lösemitteln ist, kann eine Bitumen-Lackschicht oft nicht einfach mit einem lösemittelhaltigen Farblack (z.B. Alkydharzlack) überstrichen werden.

Mit Bitumenlack können auch Laien arbeiten. Allerdings sollten sie ihre handwerklichen Fähigkeiten realistisch einschätzen. Im Zweifelsfall sollte man Fachbetriebe für Malerarbeiten beauftragen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com
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