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Epoxidharzlack: gut für beanspruchte Flächen.

Epoxidharzlack ist Lack mit Epoxidharz als Bindemittel. Er gehört in der Regel zu den Zwei-Komponenten-Lacken und ist in der Regel sehr widerstandsfähig sowie beständig gegen Chemikalien und Wasser. Eingesetzt wird er deshalb unter anderem bei Unterwasseranstrichen und stark trittbelasteten Betonböden.
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Epoxidharzlack: Eigenschaften und Inhaltsstoffe

Namensgeber beim Epoxidharzlack ist das Epoxidharz. Epoxidharz gehört zu den Polymeren, also zu den Makromolekülen, die sich aus vielen gleichen Teilen zusammensetzen. Gemeinsam mit dem Härter bildet der im Stammlack enthaltene Epoxidharz die Beschichtung auf dem zu lackierenden Teil. Gemischt werden beide Komponenten beim 2K-Lack erst kurz vor dem Lackieren.

Das im Lack enthaltene Lösemittel und/oder Wasser sorgt dafür, dass der Epoxidharzlack flüssig genug ist, um verarbeitet werden zu können. Bei den Epoxidharzdispersionen ist das Bindemittel in Wasser gelöst, bei einem lösemittelhaltigen Epoxidharzlack in Lösemittel wie etwa Ethylbenzol, einem aromatischen Kohlenwasserstoff. Da Lösemittel wie aromatische Kohlenwasserstoffe tendenziell gesundheitsgefährdend sind, zieht man heute wenn möglich oft die Epoxidharzdispersionen vor.

Weitere Bestandteile im Epoxidharzlack können Pigmente sein, die dem Lack eine Farbe geben, sowie Füllstoffe und Additive. Die Additive verbessern einige Eigenschaften des Lacks. Passende Additive können beispielsweise den Oberflächenschutz steigern.

Spricht man von Epoxidharzlack, ist in der Regel 2K-Lack mit Epoxid als Bindemittel gemeint. Epoxid kann aber auch Bestandteil von Pulverlack sein, der elektrisch aufgeladen wird und so an der zu lackierenden Oberfläche haftet, bevor der eingebrannt wird.

Eigenschaften

Epoxidharzlack ist als 2K-Lack sehr resistent gegen viele Chemikalien. Er ist häufig sehr abriebfest und mechanisch sehr beständig. Je nach Art von Epoxidharzlack, ist der Lack auch wasserverdünnbar. Zu den weiteren Eigenschaften gehören unter anderem der Glanzgrad (z.B. matt oder glänzend), der Verbrauchs-Orientierungswert (z.B. ca. 7 - 9 m²/l) und die Topfzeit. Das ist die Zeit, in der der Epoxidharzlack nach dem Mischen von Stammlack und Härter noch gut verarbeitet werden kann.

Einsatzgebiete

Epoxidharzlack wird vor allem in stark mechanisch belasteten Bereichen eingesetzt. Sie kommen etwas häufiger für Flächen in Innenräumen als außen zum Einsatz. Je nach Epoxidharzlack kann man sie als Grundierung, Zwischen- oder Endbeschichtung nutzen. Als Haftvermittler lässt sich Epoxidharzlack ebenfalls einsetzen. Dann bildet er eine Zwischenschicht zwischen zwei nicht mischbaren Stoffen, um sie miteinander zu verbinden. Eingesetzt werden kann passender Epoxidharzlack auf Oberflächen aus Metall wie Zink, Kupfer oder Aluminium sowie aus Kunststoff, Holz oder Beton.

Arbeiten mit Epoxidharzlack

Bei der Arbeit mit Epoxidharz(2K)lack muss man einerseits darauf achten, Stammlack nur mit dem passenden Härter und eventuell einem passenden Verdünner zu nutzen. Nicht jeder Stammlack passt zu jedem Härter/Verdünner. Das richtige Mischungsverhältnis der verschiedenen Komponenten ist ebenfalls wichtig. Bevor man mit dem Lackieren beginnt, gilt auch bei Lackierarbeiten mit Epoxidharzlack:

Die zu lackierende Oberfläche muss eventuell vorbehandelt werden. Sie sollte frei von Fetten und Ölen sein, sauber, möglichst trocken und tragfähig. Abhängig vom gekauften Epoxidharzlack kann man den Lack auf die Oberfläche streichen, rollen und/oder spritzen.

Man sollte ausreichend schnell lackieren, um den Lack innerhalb der Topfzeit zu verbrauchen. Möchte man mehrere Lackschichten auftragen, sind allerdings Trocknungszeiten zu beachten. Insbesondere bei Arbeiten mit lösemittelhaltigem Epoxidharzlack in Innenräumen ist eine ausreichende Frischluftzufuhr wichtig. Zudem sollte man Vorgaben beim Entsorgen des Lacks beachten.

Lackieren mit 2K-Lack wie Epoxidharzlack ist komplizierter als die Arbeit mit einem 1K-Lack. Wer handwerklich nicht ausreichend fit ist, sollte daher Fachbetriebe mit der Arbeit beauftragen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com
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