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Acryllack: fast schon ein Allrounder

Die Gemeinsamkeit aller Acryllacke sind Acrylharze als Bindemittel. Die Lacke sind sowohl für den Innen- wie für den Außenbereich einsetzbar. Im Vergleich zu Kunstharzlacken sind sie in der Regel weniger strapazierfähig. Dafür trocknen Acryllacke schneller.
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Die Eigenschaften von Acryllack

Bei Acryllack ist Acrylharz das Bindemittel, das entweder in Lösungsmittel gelöst oder aber in Wasser dispergiert ist. Bei Dispersionen ist ein Stoff fein in einem anderen verteilt, ohne das sich beide zu einer Lösung vereinen, in der die Einzelstoffe aufgehen.

Besonders umweltfreundliche Acryllacke können mit dem Blauen Engel (Umweltzeichen) ausgezeichnet werden. Dafür muss der Lack unter anderem einen hohen Wasseranteil und einen niedrigen Lösemittelanteil besitzen. Ein Acryllack mit einem hohen Wasseranteil ist geruchsarm. Zudem ist weniger Gesundheitsschutz bei seiner Verarbeitung nötig.

© photo 5000 - Fotolia.com

Acryllacke gibt es in farblosen Varianten und mit Farbpigmenten. Der Lack ist sehr beständig gegenüber Witterung und UV-Licht, langlebig, vergilbt sehr langsam und ist generell sehr vielseitig einsetzbar. Viele Varianten lassen sich mit Wasser verdünnen. Je nach Zusatzstoff erhält Acryllack weitere Eigenschaften, die reiner Acryllack nicht aufweist. So gibt es beispielsweise Polyurethan (PU) Acryllack für Beschichtungen mit besonders hoher Oberflächenhärte.

Beim Kauf von Acryllack sollte man auf Eigenschaften wie den Glanzgrad (stumpfmatt bis hochglänzend) und die Deckkraft achten. Laut Europäischer Norm EN 13 300 gibt es bei der Deckkraft die Klassen 1 bis 4, wobei die Klasse 1 die größte Deckkraft aufweist. Wichtig für die Mengenkalkulation sind Angaben zum Verbrauch wie etwa „Dose reicht für ca. 7,5 m² Fläche“.

Welche weiteren Varianten gibt es?

Viele Heizungslacke sind Acryllacke. Als Fliesenlack sind passende Acryllacke ebenfalls geeignet. Acryllack gibt es zudem als 2K-Lack, der aus dem eigentlichen Lack und einem Härter besteht. Beide werden erst vor Ort in einem vorgegebenen Verhältnis gemischt, sodass der Lack entsteht. Wasserbasierte Acryllacke gelten als umweltschonender und trocknen oft schneller als Alkydharzlacke. Dafür sind sie oft etwas weniger strapazierfähig.

Acryllack ist ein echter Alleskönner

Acryllacke gibt es sowohl für den Innen- wie den Außenbereich und für verschiedenste Untergründe, zu denen unter anderem Nichteisenmetalle wie Aluminium sowie Hölzer, Mauerwerk und Gips gehören. Passende Acryllacke kann man sowohl als Grundierung wie als Zwischen- und Schlussbeschichtung nutzen. Auf dem Markt findet man auch für alle drei Schichten einsetzbare Acryllacke.

Acryllacke können sich ebenfalls für das Lackieren von Möbeln eignen. Hier sollte man allerdings besonders auf umweltfreundliche Lacke achten. Detaillierte Angaben zu Einsatzgebieten wasserverdünnbarer Lackfarben bietet das Portal WECOBIS.

Arbeiten mit Acryllack

Vor dem Lackieren mit Acryllack sollte man den jeweiligen Untergrund säubern, beispielsweise Holz schleifen oder Metall mit einem speziellen Metallreiniger bearbeiten. Die entsprechenden Untergründen müssen so sauber und fettbefreit wie möglich sein, damit sie tragfähig sind.

Den Lack kann man dann mit Pinsel oder Rolle und oftmals auch mit einem Spritzgerät auftragen. Wichtig ist dabei: Je mehr Lösungsmittel ein Acryllack enthält, desto eher muss man (insbesondere in Innenräumen) auf eine ausreichende Frischluftzufuhr achten. Bei mehrschichtigem Auftragen von Lack sollte man die jeweiligen Trocknungszeiten nicht unterschreiten. Nach dem Lackieren kann man Pinsel und Rollen bei Acryllack mit einem hohen Wasseranteil relativ einfach mit Wasser reinigen.

Wer beim Lackieren mit Acryllack auf Profiarbeit setzen möchte, sollte unverbindlich Fachbetriebe kontaktieren und Angebote einholen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com