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Nitrolack: Lack mit Zellulosenitrat

Nitrolack wird auch Nitrozelluloselack genannt. Benannt ist der Lack nach seinem Bindemittel. Eingesetzt wird er beispielsweise für das Lackieren von Metall- und Holzteilen.
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Nitrolack: Eigenschaften und Inhaltsstoffe

Das Bindemittel der Nitrolacke ist Zellulosenitrat. Fälschlicherweise nennt man dieses Nitrat auch Nitrozellulose. Ein anderer Name ist Schießbaumwolle. Bindemittel dienen bei Lacken dazu, dass sich der Lack auf der lackierten Oberfläche zu einer festen Schicht verbindet. Lösemittel machen den Nitrolack dagegen ausreichend flüssig, um verarbeitet werden zu können. Nitrolacke haben oft einen hohen Anteil an Lösemitteln. Weitere Lackbestandteile neben Zellulosenitrat und Lösemittel sind unter anderem synthetische Harze und Pigmente (bei Nitrolack als Farblack).

Eigenschaften

Die Eigenschaften von Nitrozelluloselack hängen immer von der Art des Nitrolacks ab. Im Allgemeinen besitzt Nitrolack eine gute Deckkraft und ist mechanisch gut belastbar. Er ist deshalb gut dort einsetzbar, wo Oberflächen besonders robust sein müssen. Nitrolacke mit einem hohen Lösemittelanteil trocknen schnell. Sie sind aber bei der Entsorgung problematischer als wassergelöste Lacke und können, wie jeder Lack mit einem hohen Lösemittelanteil, die Gesundheit angreifen.

Deshalb sollte man einige Regeln bei der Verarbeitung beachten und beispielsweise in Innenräumen für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen. Wie bei allen Lacken sind auch beim Nitrolack Kennwerte wie die Ergiebigkeit (Orientierungswert) wichtig. Sie wird beispielsweise in m²/Liter dargestellt. Auch Zeitangaben können wichtig sein.

  • Staubtrocken“ heißt beim Lack: Der Lack ist so trocken geworden, dass kein Staub mehr auf ihm kleben bleibt.
  • Möchte man eine Schicht aus Nitrolack mit einer weiteren Lackschicht versehen, ist die Zeit wichtig, ab der der Nitrolack überarbeitbar ist.
  • Verarbeitungszeit: Das ist die Zeit, in der der Nitrozelluloselack verarbeitbar bleibt, sobald die Lackdose geöffnet ist.

Nitrolack gibt es (wie auch Alkydharzlack oder Acryllack) in farbiger und farbloser Variante. Viele dieser Lacke sind nur bedingt resistent gegenüber UV-Licht. Nitrozelluloselack gibt es in diversen Glanzgraden wie etwa matt, seidenmatt und seidenglänzend.

Nitrolack: Einsatzgebiete

Mit passendem Nitrozelluloselack kann man Hölzer und Metalle lackieren. Infrage kommt der Lack beispielsweise zum Lackieren von Türen, Fenstern und Möbeln. Viele Arten von Nitrolack sind vor allem für Oberflächen in Innenräumen gedacht, was an der bereits erwähnten mangelnden UV-Resistenz vieler Nitrolacke liegt. Häufiger werden auch Saiteninstrumente wie Gitarren und Bässe mit Nitrolack lackiert, weil sich der Lack dünn auftragen lässt und dabei eine durchgehende schützende Lackschicht ergibt. Das kann bei hölzernen Resonanzkörpern wichtig sein.

Arbeiten mit Nitrolack

Bevor man Nitrozelluloselack auf eine Oberfläche aufträgt, muss man die Oberfläche eventuell entsprechend vorbereiten. Dazu sollte man unter anderem Staub und Fette von der Oberfläche beseitigen. Aufpassen muss man, wenn man Oberflächen mit alten Lackschichten neu mit Lack beschichtet.

Handelt es sich um eine alte lösemittelhaltige Nitrolack-Schicht, die man wiederum mit einem lösemittelhaltigen Nitrolack lackieren möchte, verflüssigt das Lösemittel des neuen Lacks teils den alten. Dann besteht kein fester Untergrund für den neuen Lack mehr. Bisweilen ist es sinnvoll, vor dem Nitrolack eine Grundierung auf die Oberfläche aufzutragen und/oder den Lack mit passender Verdünnung zu verdünnen. Aufgetragen wird Nitrolack oftmals mit Spritzsystemen.

Auch Laien können mit Nitrolack arbeiten, sofern sie etwas handwerkliches Geschick besitzen. Falls das nicht der Fall ist oder falls das Ergebnis des Lackierens besonders gut werden muss, sollte man Fachbetriebe beauftragen.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com