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    Keller verputzen: Was sollte man beachten?

    In manchen Häusern macht es keinerlei Unterschied, ob man Räume im Keller verputzen lässt oder in irgendeiner anderen Etage des Hauses. Allerdings sind manche Keller feuchter als andere Räume und dann ist es doch sinnvoll, speziellen Putz zu nutzen, um die Kellerwand verputzen zu lassen. Ist die Feuchtigkeit im Keller extrem, wird der Einsatz von Putz für den Keller innen allein jedoch oft nicht ausreichen. Eventuell muss man die Wände dann von außen abdichten, sofern das möglich ist.
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    Kellerwand richtig verputzen

    Verputzen einer Kellerwand© sima - Fotolia.com

    Wenn es beim Keller verputzen darum geht, eine innen liegende Kellerwand zu verputzen, die nicht übermäßig feucht ist, funktionieren die Putzarbeiten genauso wie in allen anderen Etagen. Spezieller Putz für den Keller ist hier ebenso wenig nötig wie besondere Arbeitsschritte. Das bedeutet:

    • Lose Teile des Untergrunds sollte vorher man mit einer Bürste wegbürsten. Größere Löcher muss man eventuell mit Spachtelmasse füllen, sofern Sie sich später beim Verputzen nicht mit dem Putz für den Keller überbrücken lassen.
    • Eventuell muss man Grundierung nutzen, bevor man den Keller verputzen kann. Er kann bei stark saugfähigem Untergrund sinnvoll sein, damit der Putz für den Keller nicht später abplatzt. Auch bei kaum haftfähigem Untergrund kann eine Grundierung angebracht sein, bevor man Kellerputz aufträgt. Auch beim Keller verputzen gilt: Grundierung und Putz müssen zusammenpassen.

    Welchen Putz man verwendet, ist eine wichtige Entscheidung. Bei der Auswahl spielen Eigenschaften wie Dampfdiffusionsoffenheit, die Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulierung oder die Abwehr von Schimmelpilzen eine Rolle.

    Als Kellerputz kann man zudem Varianten wie Wärmedämmputz als Bestandteil einer Strategie für ein energieeffizienteres Haus nutzen. Möglich ist zudem Edelputz als oberste Putzschicht, die zur Verschönerung der Kellerräume beiträgt.

    Keller verputzen: außen auch?

    Insbesondere beim Neubau lässt sich eine Kellerwand verputzen, indem man außen eine Putzschicht aufträgt. Passenden Sockelputz gibt es für den unterirdischen Teil der Kelleraußenwand wie für den Sockelbereich des Hauses. Er sollte wasserabweisend sein, sehr witterungs- und frostbeständig sowie extrem druckfest. Wichtig ist hier ebenfalls, dass Putz und Untergrund genau aufeinander abgestimmt sind.

    "Den" Kellerputz gibt es gar nicht

    Bisweilen ist von Kellerputz die Rede, obwohl es solch eine Putzart streng genommen nicht gibt. Auf dem Markt findet man keinen Putz, die ausschließlich pder speziell dafür geeignet ist, eine Kellerwand zu verputzen. Deshalb ist der Begriff Kellerputz nicht sinnvoll. Sockelputz ist noch am ehesten eine Putzart, die den Namen Kellerputz verdient, aber auch sie ist nicht alleine als Putz für Keller geeignet. Man kann sie etwa als Untergrund in Nassräumen verwenden.

    Putz für Keller: Bei Feuchtigkeit wird’s komplizierter!

    Auf feuchte Kellerwände sollte man nicht einfach reagieren, indem man den Keller verputzen lässt, sondern erst einmal nach den Ursachen forschen. Gibt es massive Schäden an der Kelleraußenwand, sollte man bei einer Sanierung außen an der Abdichtung (Merkblatt zur Abdichtung von Mauerwerk, PDF, externer Anbieter) der Kellerwand arbeiten, falls das irgendwie möglich ist. Dazu sind natürlich erhebliche Vorarbeiten nötig.

    Innen kann man beispielsweise mit Sanierputz arbeiten, um eine Kellerwand zu verputzen, damit Feuchtigkeit aus der Wand entweicht. Sanierputze sind wasserabweisend, aber diffusionsoffen, sodass Wasserdampf aus dem Wandinneren entweichen kann. Zudem können sie Salze binden, die ansonsten an die Wandoberfläche dringen würden.

    Einfache Putzarbeiten kann man mit etwas handwerklichem Geschick selbst erledigen. Bei komplizierteren Arbeiten sollte man Fachbetriebe kontaktieren.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com