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    Wandfläche berechnen für Malerarbeiten

    Um den Preis für Malerarbeiten zu kalkulieren, muss man die zu streichende Wandfläche berechnen. Nur so schafft man die Basis, auf der man den Farbverbrauch berechnen oder zumindest abschätzen kann. Streicht man selbst, wird man die Wandfläche berechnen, um so die Materialkosten zu kalkulieren. Möchte man dagegen einen professionellen Malerbetrieb beauftragen, dient die Angabe der Gesamtwandfläche den Profis dazu, ein Angebot zu unterbreiten.
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    Wandfläche berechnen: ein paar Formeln

    © sandroscuba - Fotolia.com

    Möchte man eine Wandfläche und den Farbverbrauch berechnen, um so zu erfahren, welche Kosten professionelle Malerarbeit verursacht, gilt generell: Zunächst sollte man die gesamte Wandfläche berechnen, wobei man Aussparungen wie Fenster und Türen nicht berücksichtigt.

    Gehen wir als Beispiel von einer 7 mal 3 Meter großen Wand aus, die durch ein 3 mal 2 Meter großes Fenster unterbrochen wird:

    • Möchte man die Wandfläche berechnen, beginnt man damit, die Wandfläche ohne Fenster zu berechnen, wobei sich (7 mal 3) 21 m² ergeben.
    • Nun rechnet man die Fensterfläche aus, die bei (3 mal 2) 6 m² liegt.
    • Die Fläche der Wand, für die man den Farbverbrauch berechnen muss, liegst also bei (21 minus 6) 15 m².

    Wer ein ganzes Zimmer mit vier rechteckigen Wänden (ohne Erker oder andere Ausbuchtungen) und Decke streichen möchte, könnte also viermal die Wandfläche berechnen und die Deckenfläche hinzuaddieren. Oft geht es einfacher. Ist ein Zimmer überall gleich hoch, kann man den Umfang des Zimmers ermitteln und mit der Höhe multiplizieren, um Wandfläche und Farbverbrauch zu berechnen:

    • Die erste Formel lautet: (Breite + Länge) + (Breite + Länge) = Umfang. Ein vier Meter breites und sechs Meter langes Zimmer hat also einen Umfang von (10 + 10) 20 Metern.
    • Kennt man die Raumhöhe, kann man nun die gesamte Wandfläche berechnen. Bei drei Metern Raumhöhe ergibt sich eine Wandfläche von 60m².
    • Möchte man bei Malerarbeiten neben den Wänden auch die Zimmerdecke streichen, reicht es nicht aus, nur die Wandfläche zu berechnen. Die Deckenfläche muss hinzukommen. In unserem Beispiel wären das (6 mal 4) 24m².

    Die zu streichende Gesamtfläche des Zimmers (ohne Aussparungen wie Fenster und Türen) läge damit bei 84m². Aussparungen werden meist nur von diesem Ergebnis abgezogen, wenn sie eine Fläche von 2,5m² überschreiten.

    Bisweilen wird es komplizierter

    Ganz so einfach wie bisher geschildert ist es natürlich nicht immer, wenn man die Wandfläche berechnen möchte, damit man wiederum den Farbverbrauch berechnen kann. Schrägen, Erker, Treppenöffnungen und mehr als vier Ecken machen die Berechnung oft komplizierter. Hier wird man jeweils Teilstücke der gesamten Wand berechnen müssen, deren Teilflächen man dann zur Gesamtfläche addiert. Bisweilen helfen Onlinerechner dabei, eine Wandfläche zu berechnen. Einfache Varianten gibt es kostenlos im Internet.

    Und jetzt... Farbverbrauch berechnen!

    Wer jede zu streichende Wandfläche berechnen konnte, hat die Grundlage geschaffen, auf der Maler-Fachbetriebe Angebote machen. Mit Infos über die zu streichende Wandfläche kann man auch ungefähr den Farbverbrauch berechnen. Auf Farbeimern stehen beispielsweise Angaben, wieviel der Farbe man pro Quadratmeter zu streichender Fläche verbraucht.

    Die Angaben sind Orientierungswerte, da man etwa bei einem rauen Untergrund mehr Farbe benötigt und da je nach Untergrund und Farbton auch zweimal gestrichen werden muss, damit die Farbe optimal deckt.

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com