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Leichtputz: Putz mit geringer Rohdichte

Leichtputz wird weniger durch einzelne Bestandteile definiert, aus denen er besteht. Es gibt viele Leichtputz-Varianten. Allen Arten von Leichtputzen gleich ist aber die relativ geringe Rohdichte. Besonders geeignet ist Leichtputz, um hochgedämmte Flächen zu verputzen.
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Eigenschaften & Einsatzgebiete für Leichtputz

© Alterfalter - Fotolia.comEs gibt sowohl Leichtputz nur für Innenräume als auch Leichtputz für innen und außen. Je nach Leichtputz kann man ihn als Unterputz und als Oberputz sowie für beide Einsatzgebiete nutzen. Abhängig ist die Eignung des Leichtputzes für ein konkretes Verputzprojekt nicht zuletzt von den Bestandteilen, aus denen er besteht.

Das Verputzen von Leichtmauerwerk mit hoher Wärmedämmung ist ein Einsatzgebiet für Leichtputz.

Gemeint sind beispielsweise Wände aus Materialien wie Porenbeton, Leichtbetonsteinen oder Leichtziegeln mit geringer Wärmeleitfähigkeit. Passender Leichtputz lässt sich auch in Nassräumen und Kellern einsetzen und ist auch als Sanierputz oder Akustikputz erhältlich. Er beseitigt Risse bei einer Fassadensanierung oder verbessert die Raumakustik.

Leichtputze sind mineralische Putze. Sie bestehen aus Sand und einem mineralischen Bindemittel und unterscheiden sich damit von Kunstharzputzen. Bei einer strengen Definition von Leichtputz bilden nur Kalkputz und Kalkzementputz die Grundlage. Auf dem Markt findet man aber durchaus auch Gips-Leichtputze. Das Besondere sind stets die Zusätze, die dem Leichtputz zusätzliche Eigenschaften verleihen. Zum Einsatz kommen beispielsweise Perlite, Polystyrol, Blähglas oder Blähton.

Leichtputz und Wärmedämmputz

Perlite (Vulkanglas) können auch Bestandteil von Wärmedämmputz sein. Wärmedämmputze gehören daher zur Gruppe der Leichtputze. Aber obgleich viele Leichtputze wärmedämmende Eigenschaften besitzen, ist nicht jeder Leichtputz ein Wärmedämmputz. Die obigen Beispiele zeigen, dass Leichtputze in Bezug auf ihre Bestandteile keine homogene Gruppe sind. Sie eint eine relativ geringe Trockenrohdichte (Masse bezogen auf Volumen).

Leichtputz Typ I und Typ II

Die Norm DIN EN 998-1 definiert Leichtputze der Typen I und II, wobei der Leichtputz vom Typ II eine geringe Trockenrohdichte aufweist. Beide sind für das Verputzen besonders wärmedämmender Bauteile geeignet. Die Varianten vom Typ II überzeugen in Sachen bei Elastizität und Schwindverformung und werden auch als Superleichtputze, Ultra- oder Faserputze angeboten. Schwindverformungen sind Verformungen beim Trocknen des Putzes.

Die Zusatzstoffe im Leichtputz sorgen für die geringe Trockenrohdichte und machen ihn geschmeidig und leicht zu be- und verarbeiten. Die Putze sind zudem recht diffusionsoffen und wirken daher feuchteregulierend. Weitere Eigenschaften hängen von den enthaltenen Bestandteilen ab. So ist Gips-Leichtputz für Innenräume oft sehr gut, aber nicht für Außenwände. Hier kann beispielsweise Kalkzement-Leichtputz eine gute Wahl sein.

Arbeiten mit Leichtputz

Letztlich gilt wie bei fast jedem Putz: Zunächst muss man den Untergrund genau prüfen, bevor man den Putz aufträgt. Der Putzgrund sollte ausreichend tragfähig sein, trocken sowie möglichst frei von Schmutz und Staub. Ist der Untergrund sehr saugfähig, sollte man mit einer Grundierung arbeiten, bevor man den Leichtputz aufträgt.

Leichtputz kann man, immer abhängig vom konkreten Produkt, sowohl maschinell als auch manuell auf den Untergrund auftragen. Wird der Leichtputz mehrlagig aufgetragen, sollte man die untere Putzschicht aufrauen, damit die darauf folgende Schicht möglichst gut haftet. Eventuell ist eine Schicht Armierungsputz mit Gewebeeinlage sinnvoll, falls das Putzsystem besonders beansprucht werden soll.

Fachbetriebe geben unverbindlich Auskunft über die Arbeit mit Leichtputz.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com