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Innenputze im Überblick

Innenputz erfüllt prinzipiell zwei wichtige Funktionen: bauphysikalische und ästhetische. Es gibt viele Innenputze, die beide Funktionen gut erfüllen. Was zum Einsatz kommt, ist daher neben den baulichen Grundvoraussetzungen immer auch eine Angelegenheit persönlicher Präferenzen.
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Innenputz schützt Wände und wertet Räume auf

© kasto - Fotolia.com

Beim Innenputz unterscheidet man Unterputz und den aufgebrachten Oberputz. Auf den Unterputz trägt man beispielsweise eine Oberputzschicht auf. Alternativ dient die Unterputzschicht als Untergrund für Fliesen oder eine Tapete. Ist eine Oberputzschicht der sichtbare Abschluss von Decke oder Wand, ist die Optik beim Putz innen ein wichtiges Kriterium.

Die Möglichkeiten kreativer Wandgestaltung mit Innenputz als oberster Schicht sind immens. Bei einem Reibeputz erhält man durch rundes, diagonales oder waagerechtes Reiben jeweils eigene Muster auf der Putzfläche. Zudem gibt es Innenputze mit feiner, mittlerer und grober Körnung und Innenputz in vielerlei Farben. Weitere Innenputze, die einer kreativen Innenraumgestaltung dienen, sind Dekorputze wie Buntsteinputze sowie Lehmputze mit spezieller Optik oder aber Textilputze wie Baumwollputz.

Innenputz ist mehr als nur ein Gestaltungselement

Natürlich spielt beim Innenputz nicht nur die Optik eine Rolle. Auch andere Eigenschaften sollten bei der Entscheidung wichtig sein, welchen Putz man als Innenputz verwendet, wenn man in Innenräumen die Wände verputzen oder Decken verputzen möchte.

  • Bestimmte diffusionsoffene Innenputze regulieren das Raumklima. Sie nehmen bei relativ hoher Luftfeuchte Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, wenn die Innenluft trocken geworden ist.
  • Innenputz wie beispielsweise Kalkputz beugt Schimmel vor, weil er sehr alkalisch ist. So setzen sich Schimmelpilze nicht so schnell auf der Putzschicht fest.
  • In Feuchträumen wie im Badezimmer und der Küche ist es sinnvoll, auf besondere Unempfindlichkeit des Putzes gegenüber Feuchtigkeit zu achten. Beide Raumarten gehören zwar nicht zu den sogenannten Feuchträumen im engeren Sinn, aber das Aufkommen von Spritzwasser und erhöhter Luftfeuchtigkeit ist tendenziell höher als etwa im Wohnzimmer.
  • Spezielle Innenputze können als Akustikputz für eine verbesserte Raumakustik beitragen. Wärmedämmputz dient als zusätzliche Dämmschicht, durch die Wärme besser im Haus gehalten wird.

Eine Auswahl von Innenputzen

Bei den Bindemitteln von Putz für innen hat man eine sehr breite Auswahl. Infrage kommen beispielsweise

Auch die Art der Verarbeitung spielt eine Rolle bei der Auswahl von Innenputz. Zur Wahl stehen Roll-, Streich- und Reibeputze. Innenputze gibt es in pastöser Form (diverse Kunstharzputze) oder als Variante, die man vor Ort mit Wasser mischen muss (Mineralputze).

Als erste Orientierung für die Auswahl der Innenputze: Kalkputz ist als sehr alkalischer Putz, gut, um Schimmelbefall vorzubeugen. Kalk-Zementputz eignet sich oft ebenso für Feuchträume sehr gut und Lehmputz ist ein sehr gut feuchtigkeit regulierender natürlicher Putz, der zudem bis zu einem gewissen Grad Gerüche absorbiert.

Qualitätsstufen beim Innenputz

Um Fachbetriebe möglichst exakt zu beauftragen, kann es wichtig sein, die Qualitätsstufe der Putzschicht festzulegen. Beschrieben werden die diversen Qualitätsstufen für Putzoberflächen im Merkblatt "Putzoberflächen im Innenbereich - Qualitätsstufen für glatte, gefilzte und abgezogene Putze". So gibt es für abgezogenen Innenputz, an den keine optischen Anforderungen gestellt werden, die Qualitätsstufe Q1 bis Q3, während für geglättete, abgeriebene und gefilzte Innenputze jeweils die Qualitätsstufen Q1 bis Q4 definiert werden.

Fachbetriebe für Putzarbeiten gestalten Innenräume attraktiv mit passendem Innenputz und können Kunden auch bei der Auswahl der geeigneten Art von Putz für innen beraten.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Ansgar Sadeghi, Redakteur www.Maler-Vergleich.com